myLINE Infomail Juli 2021

Vitamin C für ein starkes Immunsystem in Zeiten von COVID

 

Das Vitamin C zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt ist bekannt.

Welchen Stellenwert es in der Therapie von COVID-19 hat, wird seit Beginn der Pandemie eingehend untersucht.

Dr. Günther Hirschberger setzt auf Vitamin C in der Therapie und Prävention von COVID-19 und erzählt in einem Interview über seine Erfahrungen:

Dr. Günther Hirschberger
Arzt für Allgemeinmedizin und Geriatrie
Wissenschaftlicher Beirat des myLINE Programmes

Welche Patienten behandeln Sie mit Vitamin C?

Eine orale Verabreichung von Vitamin C zählt für mich zu den unterstützenden Therapiemaßnahmen bei Tumorerkrankungen. Bei viralen Infekten wie Herpes Zoster und in der Wundversorgung setze ich auf eine intravenöse Gabe. Seit einem Jahr behandle ich auch COVID-19 Patienten mit einer Dosis von 30 g Vitamin C intravenös.

Sie haben positive Erfahrungen mit der Verabreichung von Vitamin C in der Behandlung von COVID-19 Patienten gemacht. Können Sie uns Ihre Erfahrungen schildern?

Patienten zeigen ein hoch virales Blutbild mit deutlich erniedrigten Leukozyten und abfallenden Thrombozyten, dass sich durch die Gabe von Vitamin C schneller erholt. Schwere Verläufe konnten somit in hohem Ausmaß vermieden werden. Mittlerweile gehört die Verabreichung von Vitamin C i.v. bei COVID-19 Patienten zur Standardbehandlung in meiner Ordination.

In welcher Dosierung und in welchem Abstand verabreichen Sie Ihren COVID-19 Patienten Vitamin C?

Für eine therapeutische Wirkung sind hohe Dosierungen notwendig. In der COVID-19 Therapie verabreiche ich meinen Patienten 4 bis 5 Infusionen mit je 30 g Vitamin C i.v. im Abstand von je 2 Tagen. Im Vergleich dazu werden auf Intensivstationen bis zu 1,5 g Vitamin C/ kg KG/ Tag verabreicht.

Können Sie uns die therapeutischen Wirkungen dieser hohen Dosis Vitamin C bei COVID-19 Patienten erläutern?

Im Körper vermindert Vitamin C die Produktion proinflammatorischer Zytokine und beschleunigt Regeneration und Genesung. Wird Vitamin C in hoher Dosis bereits zu Beginn der Erkrankung verabreicht, kann ein lebensbedrohlicher Zytokinsturm abgewehrt werden, was eine schnellere Genesung und weniger Symptome und Nebenwirkungen zur Folge hat.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass meine Patienten nach wenigen Tagen symptomfrei sind und eine erneute Antigen-Testung nach etwa 7 Tagen meist negativ ausfällt.

Ab welchen Krankheitsstadium verabreichen Sie Vitamin C bei Ihren COVID-Patienten?

Vitamin C kann prinzipiell in allen Phasen eines viralen Infektes verabreicht werden. Durch seine immunmodulierende Wirkung vermindert es den Schweregrad des Krankheitsverlaufes. Bei meinen COVID-19 Patienten beginne ich mit der Therapie ab positivem Testergebnis. Weiters hat sich diese Therapieform in der Prävention bewährt.

Wenden Sie die Behandlung mit Vitamin C bei allen Altersgruppen an?

Ja, ich arbeite in allen Altersgruppen mit Vitamin C. Junge Erwachsene profitieren genauso von dieser Therapie wie betagte Personen im Pflegeheim. Die Vitamin C Therapie zeigt große Erfolge in allen Altersgruppen.

Welche Nebenwirkungen sind bei der Verabreichung von Vitamin C zu beachten?

Bei einer intravenösen Verabreichung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Die Bildung von Nierensteinen konnte in Studien nicht nachgewiesen werden. Die Oxalatausscheidung im Urin steigt ebenfalls nur in geringem Ausmaß. Wichtig ist es, bei hohen Dosierungen auf eine langsame Verabreichung zu setzen, so wird auch eine parenterale Gabe von bis zu 100 g pro Tag gut vertragen.

Hatten Sie bereits Erfahrung mit Patienten, die am sog. Post-COVID-Syndrom leiden?

Ja. Auch hier setze ich auf eine Vitamin-C Infusionstherapie. Das schwierige an dieser Situation ist, dass Untersuchungen und Blutbild oft keine Auffälligkeiten mehr zeigen. Trotzdem leiden die Patienten an chronischer Müdigkeit, Atembeschwerden, starkem Gewichtsverlust und fortwährender Appetitlosigkeit. Oxidativer Stress im Körper und der virale Infekt führen zu einem Mehrbedarf an Vitamin C. Eine intravenöse Verabreichung kann diesen Mehrbedarf decken oder einen bestehenden Mangel beseitigen und hoffentlich auch hier zu einer schnelleren Genesung führen.

Sie haben erwähnt, dass Sie Vitamin C auch präventiv verabreichen. Wie setzen Sie Vitamin C in der Vorsorge von COVID-19 ein?

Vitamin C wirkt antiviral. Eine präventive Verabreichung ist daher als sinnvoll anzusehen. In meiner Ordination erhalten alle Mitarbeiter wöchentlich eine Vitamin C Infusion. Zusätzlich wirkt sich die Verabreichung von Zink, Selen, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren in der Prävention positiv aus.
Außerdem hat Vitamin C eine optimale und sichtbare Wirkung auf die Haut und beschleunigt die Wundheilung stark.

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